Das Sachsensausen

    Das „Sachsensausen“ – ein Skirennen, wurde im Jahr 1959 von namhaften Bergsteigern, wie Lothar Brandler, Werner Bittner (Mack), Rainer Kauschke, Roland Wankerl und vielen anderen mehr begründet. Menschen, die sich in Bayern rund um München in den frühen 50er Jahren angesiedelt haben. 

    Seit dieser Zeit und besonders nach den Ereignissen der Wiedervereinigung machen sich nun jedes Jahr im Januar etwa 140 Sachsen aus nah und fern auf den Weg ins Stubaital zur Dresdner Hütte in 2308m Höhe.

     

    Etwa 130 Teilnehmer sind insgesamt jedes Jahr am Start des Riesentorlaufs am Stubaier Gletscher in 3000m Höhe – vom „Zwergerl“ mit 3 Jahren bis zu den Senioren über 70. Durchgeführt wird das Rennen von der Skischule Neustift. Die Wetter- und Schneebedingungen sind an diesem Sachsensausen-Wochenende leider nicht vorhersehbar, sodass auch einmal mit Sturm ohne Seilbahnbetrieb (z. B. im Jahr des „Kyrill“) oder mit schlechter Sicht und Schneefall gerechnet werden muss. Aber in den meisten Jahren war uns die Sonne hold, auch wenn es in dieser Höhe knackig kalt werden kann.

    Auch wenn die Sachsensauser mit unterschiedlicher Motivation und Rennerfahrung an den Start des Riesentorlaufes gehen, eines haben sie alle gemeinsam: die Liebe zum Berg, Fels, zur Natur und zur Geselligkeit.

    Nach der Siegerehrung am Abend auf der Hütte klingt das gemütliche Beisammensein im benachbarten „Fernau-Stadel“ aus. Bis in die frühen Morgenstunden können die Skierlebnisse bei Tanz und Musik ausgetauscht werden.

     (Auszug aus www.sachsensausen.de)      

     

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